Ich wünsche Ihnen ein gutes neues Jahr!

Haben Sie sich für 2018 Ziele gesetzt? Ziele zu formulieren und zu vereinbaren kann ja ein wirksames Führungsinstrument sein, wenn dabei attraktive und motivierende Bilder künftiger Zustände entwickelt werden. Damit sind wir schon bei meinem heutigen Thema: (Selbst-)Führung.

Schauen Sie rein: blick-richtung 1-2018

Publiziert am von Dr. Renate Kremer | Kommentare deaktiviert für blick-richtung news 1/2018

„richtung: ziel“ wünscht Ihnen ein frohes und gesundes neues Jahr. Auf dass die Richtung stimmt und Sie Ihre Ziele erreichen!

Aus meiner Praxis in Einzelcoaching, Gruppensupervision oder Teambildung stelle ich Ihnen heute ein „Tool“ vor, das dem Einstieg in die gemeinsame Arbeit dient und das vielleicht auch für Sie und in Ihren Kontexten hilfreich sein kann.

Schauen Sie rein: blick-richtung 1-2017

Publiziert am von Dr. Renate Kremer | Kommentare deaktiviert für blick-richtung news 1/2017

„richtung: ziel“ hält weiter Kurs.

Der heutige Zwischenstopp betrifft

  • Erfolg im Bewerbungsgespräch
  • Selbstcoaching und Selbstsicherheitstraining
  • das Phänomen Gruppe (Team)

Schauen Sie rein!

blick-richtung 2-2016

Publiziert am von Dr. Renate Kremer | Kommentare deaktiviert für blick-richtung news 2/2016

Bei „richtung: ziel“ bewegt sich was.

Die Stichworte heute heißen:

  • Burnout
  • Selbstsicherheitstraining
  • Supervisorenliste der Evangelischen Kirche im Rheinland

Klicken Sie auf: blick-richtung 1-2016

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bitte anklicken: blick-richtung_2-2015

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Bei „richtung: ziel“ gibt es im neuen Jahr Neues:

. Ich biete neue Themen für Workshops an, habe also meine „Produktpalette“ erweitert.Coaching „in riskanter Arbeitswelt“ – lesen Sie einen Auszug aus dem Vortrag, den ich bei einem international tätigen, inhabergeführten, mittelständischen Unternehmen gehalten habe.
 

Neu im Angebot: Workshops „Führung“ und „Gruppen leiten“

Neben Coaching und Supervision bietet „richtung: ziel“ auch Moderation und Training an. Dieses „Geschäftsfeld“ hat sich zuletzt in besonderer Weise entwickelt: Seminare für politische Nachwuchskräfte, die sich mit Selbst-, Menschen und Organisationsführung sowie mit Rhetorik befassen. Trainings für Leiter(innen) von Familienzentren zu Konfliktmanagement und „schwierigen Gesprächen“. Workshops, die auf die Entwicklung von Hochschulprojekten und die Weiterqualifikation von Hochschullehrern zielen.

Neu im Angebot sind jetzt „Führung – eine zielgerichtete Interaktion“ und „Gruppen verstehen und leiten“. Beiden Workshops lege ich meinen systemisch-konstruktivistischen Ansatz zugrunde, schneide die Ausführung aber genau auf meine Kunden zu. Das gilt auch für den zeitlichen Umfang, der zwischen wenigen Stunden und mehreren Tagen liegen kann.

Coaching in „riskanter Arbeitswelt“

Coaching zielt auf den Beruf (oder das Ehrenamt). Der Auszug aus meinem Vortrag befasst sich damit, wie Berater den Wandel der Arbeitswelt beschreiben und welche Funktion sie Coaching zuschreiben.

Veränderungen in der Arbeitswelt werden mit dem Begriff Entgrenzung beschrieben.

Bis weit in die 80er Jahre hinein waren Privat- und Berufsleben klar getrennt, vielleicht nicht für Selbständige, aber doch für abhängig Beschäftigte, und letztere fanden in ihren Organisationen relativ stabile Strukturen vor.

  Heute gehen Berufs- und Privatsphäre zeitlich und räumlich ineinander über (Flexibilisierung der Arbeitszeiten, Home Office und Telearbeit, Erreichbarkeit). In Organisationen nimmt dynamische Projekt- und Teamarbeit mit flachen Hierarchien und deregulierten Beschäftigungsformen (Scheinselbstständigkeit, freie feste Mitarbeit) zu. Diese Entgrenzungen führen zu einer
„Subjektivierung der Arbeit“

und das meint folgendes: wenn statt Tätigkeiten Ziele vorgegeben werden und das Erreichen der Ziele in die Verantwortung des Einzelnen oder der Gruppe gelegt wird, der oder die also entscheiden, was sie wann, wie und warum dafür tun, dann ist das zunächst ein Gewinn an Selbstbestimmung, den viele Menschen durchaus schätzen. Nur findet die geforderte Selbstorganisation häufig unter sich verschlechternden Rahmenbedingungen statt: Geschwindigkeit und Kurzfristigkeit, Arbeitsverdichtung, steigende Erfolgserwartungen mit immer weniger, häufig wechselndem Personal, Bürokratiewust und vor allem: Wandel ohne Ende. Es wird dauernd über Veränderungen gesprochen. Es werden dauernd Veränderungen gemacht. Es wird dauernd alles durcheinander gewürfelt. Können wir denn irgendwann mal unsere Arbeit machen? wird ein Arbeitnehmer in der Studie „Riskante Arbeitswelt im Spiegel der Supervision“ (2011) zitiert. (Die Studie basiert auf Befragungen von Supervisoren, die Berufstätige im Profit und Non-Profit-Bereich berieten und will Risikofaktoren für Arbeitsqualität und psychische Gesundheit identifizieren). Wobei in mancher Organisation (nicht zuletzt in Familienunternehmen) auch Führung, Kollegialität, Professionalität und gute Arbeitsbedingungen Halt geben.

Der Fairness halber sei erwähnt: Organisationen veranstalten all dies ja nicht aus Lust und Tollerei, sondern weil sie damit ihr Überleben unter extremen Rahmenbedingungen vieler Branchen und Märkte sichern wollen – so der Coaching-Report (2013), der die daraus entstehende besondere Belastung von Führungskräften hervorhebt. (Der Coaching-Report ist eine Marktanalyse des Deutschen Bundesverbands Coaching und der Universität Marburg, für den etwa 1000 Coaches und 130 Unternehmen befragt wurden).

Kurzum: das Risiko, dass Menschen diese Art von Freiheit als Zwang erleben, ist groß. Weil sie sich permanenten Handlungsdruck ausgesetzt sehen, weil sie meinen, die geforderten Ziele unter höchstem persönlichen Einsatz erreichen zu müssen, weil sie darunter leiden, quasi in eigener Verantwortung professionelle Standards abzusenken, um die Arbeit mengenmäßig zu bewältigen.

Müssen sie doch gar nicht? Müssen sie vielleicht tatsächlich nicht, aber der Preis ist hoch und kann im Verzicht auf eine erfüllte Tätigkeit, positive Kollegenbeziehungen, persönliche Erfolgserlebnisse und soziale Anerkennung bestehen.

   Mit Gerhard Duschl, Inhaber und Geschäftsführer des Unternehmens  
Coaching ist ein Teil dieses Systems

der riskanten Arbeitswelt, jedenfalls, seit es nicht mehr als eine Art Reparaturmaßnahme für leistungsschwache Mitarbeiter begriffen wird, sondern vielmehr der Steigerung der Performance der Besten dient. Hauptzielgruppe ist heute das mittlere und gehobene Management, dessen volles Potential es zu aktivieren und zu erschließen gilt um deren Lernbereitschaft und Lernfähigkeit als Grundlage für ihre Veränderungsfähigkeit zu erhöhen, so der Coaching Report.

Immer schneller, immer höher, immer weiter, um permanent Grenzen zu verschieben? Ja, dafür wird Coaching genutzt. Es wird für immer kürzere Sequenzen und für immer konkretere Ziele nachgefragt.

Coaching kann aber auch ganz anders.

Veränderung ist der Alltag, Stabilität die Herausforderung. So verstanden schafft Coaching den Raum und die Zeit für Reflexion. Es ermöglicht Menschen, aus einer Beobachterperspektive auf den alltäglichen Wahnsinn zu schauen und sich mit Sinn und Zweck des eigenen Tuns auseinanderzusetzen.

Wir sind Propheten des Stillstands, postulierte ein wortgewaltiger Kollege auf einem Supervisorentreffen (Carl Otto Velmerig): Wir unterbrechen den Betrieb für eine quasi professionelle Form der Pause, in der man sich die Freiheit nehmen kann, seine Lage zu bedenken und ihre Veränderung zu planen – um so tatsächlich an Subjektkompetenz zu gewinnen.

Coaching: es kommt also darauf an, was man daraus macht.

Publiziert am von Dr. Renate Kremer | Kommentare deaktiviert für blick-richtung news 1/2015


Heute möchte ich Sie zu einem Coaching einladen und eine oft gestellte Frage klären.

.  richtung: ziel …… hat jetzt ein Firmenschild in Sankt Augustin, An den Weiden 13.

„Lust statt Frust! Gruppencoaching zum gesellschaftlichen Engagement“

In der Volkshochschule Siebengebirge biete ich am Wochenende 27./28 September  im Jugenddorf Christophorusschule in Königswinter ein Coaching an, zu dem ich Sie herzlich einlade. Melden Sie sich über die Homepage der Volkshochschule an (www.vhs-siebengebirge.de/ Veranstaltungsnummer H10401).

Mit Ihnen möchte ich dabei gern folgendes behandeln:

Menschen in ihrem ehrenamtlichen Engagement – in Kirche oder Karnevalsverein, Schule oder sozialen Projekten, Bürgerinitiativen oder politischen Parteien – zu bestärken, das kann heißen

–          Ziel- und Strategiefindung zu betreiben,

–          Selbst- und Zeitmanagement in den Blick zu nehmen,

–          Ehre, Amt und Engagement zu reflektieren,

–          Motivations- und Sinnfragen zu stellen,

–          Kommunikations-, Konkurrenz- und Konfliktverhalten zum Thema zu machen.

Es kann all‘ dies heißen – und auch anderes: Coaching in und mit der Gruppe befasst sich mit den individuellen Anliegen der Teilnehmenden.

Oft sind es herausfordernde Situationen – eine schwierige Entscheidung steht an, ein Konflikt lähmt, neue Ideen werden händeringend gesucht -, für deren Bearbeitung Perspektiven und Potentiale aller Teilnehmer(innen) genutzt werden.

Dazu steuert der Coach zielgerichtet und lösungsorientiert einen Prozess, der dazu einlädt, die eigenen Handlungsspielräume zu erweitern, indem andere Sichtweisen entdeckt und neue Lösungen entwickelt werden.

 

Im Fokus: Was ist eigentlich der Unterschied zwischen Coaching und Supervision?

Die Frage nach dem kleinen oder großen Unterschied treibt die Berufsverbände um. Den vielen Coaching-Verbänden steht die Deutsche Gesellschaft für Supervision (DGSv) gegenüber. Das verwundert nicht, denn hier geht es um den Markt, also letztlich ums Geld – und nebenbei auch um Verbandsinteressen.

  • Supervision kommt aus der Sozialarbeit und ist bis heute nur im Non-Profit-Bereich etabliert.
  • Coaching kommt aus dem Sport und gelangte von dort (Leistungen! Erfolg!) in die Wirtschaft. Genau deswegen ist Coaching heute anschlussfähiger. Es erlebt einen Boom, der mit Veränderungen in Gesellschaft und Arbeitswelt zu tun hat (und der mittlerweile zur Verwirrung des Coaching-Begriffs geführt hat, wenn etwa  Trainings als Coaching bezeichnet werden).

Daher sagen Kunden oft „Coaching“, selbst wenn sie „Supervision“ meinen.

Daher präsentiert auch die DGSv den Supervisor als den besseren Coach („Mein Coach ist Supervisor“) und verweist auf den hohen Standard der von ihr zertifizierten Ausbildung gegenüber den geringeren Anforderungen der rivalisierenden Coaching-Verbände.

Business-Coaches kontern, dass vor allem in der Wirtschaft Fachkenntnisse und Feldkompetenz des Coaches relevant seien, die der klassische Supervisor nicht mitbringe.

Die hier skizzierten Unterschiede gehen auf die Herkunft der Formate zurück und werden interessegeleitet betont oder relativiert.Dass „die Supervision …dem Coaching in vielerlei Hinsicht sehr ähnlich“ ist (Christopher Rauen), bestreiten aber auch ausgemachte Business-Coaches nicht.  

Nach meiner Erfahrung sind die Übergänge zwischen Coaching und Supervision in der Praxis fließend:

Beide zielen auf Reflexion und Verbesserung des beruflichen und ehrenamtlichen Handelns. Beide beziehen Person und Organisation ein. Beide sind „Beratung ohne Ratschlag“.

Ob als Coach oder als Supervisorin: Ich will nicht alles besser wissen. Vielmehr gestalte ich professionell-passgenau meine Beratung so, dass Sie als meine Kunden Ihre eigenen Lösungen finden können.

Rufen Sie mich an oder schreiben Sie mir. Ich freue mich, von Ihnen zu hören.

 

Publiziert am von Dr. Renate Kremer | Kommentare deaktiviert für blick-richtung news 2/2014

 

„richtung: ziel“ hat Fahrt aufgenommen:

Werkstatt systemisch-lösungsorientiertes Arbeiten

Am 9. November hatte ich zu Coaching, Kaffee und Kuchen eingeladen, um in Theorie und Praxis zu demonstrieren, wie ich arbeite. So stellten sich die zahlreichen Gäste einander mit Stärken vor, die sie später in einem Mini-Coaching nutzen konnten: „Was kann ich tun, um Autofahrer zum Einhalten von Tempo 30 auf unserer Straße zu bewegen?“ lautete die Frage eines Nachbarn, für die ich „Verschlimmerungsideen“ entwickeln ließ: „um die Autofahrer zum Rasen (je schneller, desto besser) zu bringen, rate ich Ihnen …“ – eine von mir geschätzte Methode im Gruppen-Coaching, weil sie spielerisch-humorvoll zur Produktion immer neuer ver-rückter Ideen anregt, die, zurecht gerückt, oft Handlungsmöglichkeiten aufzeigen (s. unten: Im Fokus).

Von Personal Coaching bis Pferdecoaching –

Wege und Irrwege in der Beratung

Am 6. Februar um 19.30 Uhr (Realschule Oberpleis, Dollendorfer Str. 66) halte ich einen Vortrag, den ich im Programmheft der Volkshochschule Siebengebirge so ankündige:

Nie war Coaching populärer: Was als besonderes Beratungsformat für Führungskräfte der Wirtschaft begann (Business Coaching), wird längst für alle und für alles angeboten (Life Coaching) – und treibt dabei auch seltsame Blüten. Worin liegen die Gründe für das Wachsen und Wuchern von Coaching? Ist die mit dem Format verbundene „Selbstoptimierung“ nur Ausdruck der Krise von Individuum und Gesellschaft oder bietet sie durch ihren Anspruch auf „Reflexion und Verbesserung des (beruflichen) Handelns“ auch Lösungsmöglichkeiten? Was also kann ein seriöses Coaching leisten – und was vielleicht auch nicht? Wie lässt sich bei der Fülle der Angebote die Spreu vom Weizen trennen? Wie fänden Sie – wenn Sie es denn wollten – den für Sie passenden Coach, der mit den für Sie geeigneten Ansätzen und Methoden arbeitet?

Ich würde mich freuen, wenn Sie kommen. Melden Sie sich einfach auf der Homepage der Volkshochschule (www.vhs-siebengebirge.de) über die Schnellsuche („Coaching“) an.

Im Fokus: Klar und kreativ – systemisch-konstruktivistische Arbeit mit Gruppen

Wenn Sie sich in einer herausfordernden Situation befinden – eine schwierige Entscheidung ansteht, ein Konflikt lähmt, neue Ideen händeringend gesucht werden – dann erhalten Sie von Ihren Mitmenschen oft Ratschläge. Zumeist fallen diese auf fruchtlosen Boden. Das passiert etwa in den Fällen, da Sie selber alle angebotenen Lösungen längst kennen: „für wie dumm hält der mich? Glaubt der, darauf würde ich nicht alleine kommen?“ Oder die eine Einschätzung Ihrer Person und Situation durch den anderen zu verraten scheint, die die Beziehung anderweitig belastet: „wer mir so etwas rät, kennt mich nicht, interessiert sich nicht für mich, hat mir nicht zugehört“. Ratschläge werden oft auch als grenzüberschreitend erlebt, weil sie „das Reich der Freiheit und Selbstinitiative“ (Schulz von Thun) angreifen: „Ratschläge sind Schläge“. Systemtheoretisch formuliert: Ratschläge werden aus fremden Systemen des Denkens und Deutens, Fühlens und Handelns heraus gemacht, die nicht die Ihrigen sind. Und damit verpuffen sie oft wirkungslos oder sorgen sogar für Frustration bei Gebern und Empfängern.

In Gruppencoaching und Gruppensupervision werden die Anliegen der Einzelnen von allen bearbeitet – und zwar in einer Form, die die in der Gruppe vorhandenen Ressourcen zum Wohle der „Falleinbringer“ nutzt, die geschilderten Effekte aber umgeht. Der Schlüssel zum Erfolg liegt dabei in einer zielgerichteten und lösungsorientierten Steuerung des Prozesses.

Im Kern geht es darum, die vorhandene Fülle an Erfahrungen und Sichtweisen systematisch zu erschließen. Der Prozess zielt dabei auf die Produktion möglichst vieler – und damit oft auch neuer – Ideen und nicht auf deren Bewertung als gut oder schlecht, als richtig oder falsch. Die Entscheidung darüber, ob eine Idee „passt“, trifft allein die Person, mit deren individuellem Anliegen sich die Gruppe befasst – und deren Auswahl genauso subjektiv geprägt ist wie Ideen, die die anderen zur Verfügung stellen.

Erreicht wird dies durch klare Strukturen (Abläufe, Regeln), innerhalb derer dann vielfältige und komplexe Methoden zur Anwendung kommen können. Ein Schutzraum bietet also den notwendigen Freiraum, um lustvolle und kreative Suchprozesse in Gang zu setzen, bei denen eine neue Sicht der Dinge oder ein alternatives Handlungskonzept gefunden werden kann – immer mit dem Ziel, mehr Möglichkeiten zu schaffen und dadurch die eigene Wirksamkeit zu erhöhen.

Wenn Sie an dem Format interessiert sind oder selbst einen solchen Prozess für Ihre Gruppe initiieren möchten, kommen Sie bitte auf mich zu!

Publiziert am von Dr. Renate Kremer | Kommentare deaktiviert für blick-richtung news 1/2014

Im Frühjahr ist mein Unternehmen „richtung: ziel“ an den Start gegangen. Jetzt, im Herbst, lade ich Sie dazu ein, einen Blick in meine Werkstatt zu werfen.

Werkstatt systemisch-lösungsorientiertes Arbeiten

Systemisch, lösungsorientiert, auch konstruktivistisch: mit diesen Adjektiven wird die Richtung in Coaching und Supervision beschrieben, der ich in meiner Arbeit folge. Aber was heißt das eigentlich und wie funktioniert es? Mit ein wenig Theorie und viel Praxis will ich Ihnen demonstrieren, wie ich arbeite: in meiner „Coaching-Zone“ in Birlinghoven erwartet Sie am Samstag, 9. November von 14 bis 16 Uhr, Coaching, Kaffee und Kuchen. Bitte melden Sie sich bis 3. November unter dr.kremer@richtung-ziel.de an.

Angebot Gruppensupervision

Haben Sie Interesse an Supervision?  Supervision ist eine aus der Sozialen Arbeit kommende Beratungsform für Einzelpersonen, Gruppen und Teams, die auf die Reflexion und Verbesserung beruflichen und ehrenamtlichen Handelns zielt. 

In der Gruppensupervision finden sich nun – nicht weniger als vier und nicht mehr als zehn – Menschen zusammen, die

       ihre Anliegen zum Thema in der Gruppe machen und

       ihre Perspektiven und Erfahrungen zur Verfügung stellen, wenn die Anliegen der Anderen bearbeitet werden.

Als Supervisorin sorge ich mit allen Mitteln meiner Kunst dafür, dass dies systematisch und strukturiert und zugleich lustvoll und kreativ geschieht.

Beispiele: Kontern oder “schlucken“? Gehen oder bleiben? Umgang mit widrigen Verhältnissen am Arbeitsplatz – Einstieg? Aufstieg? Ausstieg? Wie entscheiden? – Auf allen Hochzeiten tanzen? Zwischen Familie, Beruf und Ehrenamt – Beschleunigen oder entschleunigen? Selbstmanagement im Umgang mit Druck und Stress – Schwierige Beziehungen gestalten: Kommunikation und Konflikte steuern

Haben Sie Interesse? Ich möchte eine Supervisionsgruppe ins Leben rufen, die sich ab Januar alle zwei Wochen für zwei Stunden im Raum Bonn (rechtsrheinisch)/Siegburg/Sankt Augustin trifft. Mein Honorar (200€, inkl. Raummiete, Getränke, Snacks) wird unter den Teilnehmenden aufgeteilt.

Rückfragen und Anmeldungen (bis 28. November) nehme ich unter 02241 2516829 bzw. dr.kremer@richtung-ziel.de gern entgegen.

Im Fokus: Konflikte

Ihren Blick lenke ich heute auf Konflikte: Sie sind allgegenwärtig, der Normal- und kein Sonderfall in unserem Leben,  sie werden bisweilen sogar als sinnvoll und nützlich erachtet  (wenn es etwa um Veränderung, oder, im Gegenteil, um die Sicherung des Status quo geht)  – und doch vielfach als Belastung erlebt. Wie ist das zu erklären?

„Die Beziehungsebene bestimmt die Sachebene“, heißt es, oder auch: „Sozialdimension geht vor Sachdimension“ (Fritz Simon). Als soziale Wesen bedürfen wir – die einen mehr, die anderen weniger – der Anerkennung und Bestätigung durch andere und beziehen daraus – in unterschiedlichem Maße – Selbstwert. Das damit verbundene Risiko von Kränkung und Infragestellung ist auch deswegen so hoch, weil unsere Beziehungen nichts Statisches sind, sondern in Interaktion und Kommunikation immer wieder bewusst oder unbewusst neu verhandelt werden. Jeder kann jederzeit das bisher als gültig und verbindlich Angenommene zur Disposition stellen. Wird auf einmal Über- oder Unterordnung verlangt (komplementäre Beziehung)? Oder soll endlich auf Augenhöhe agiert werden (symmetrische Beziehung)?
Vor allem für diejenigen, die eine komplementäre Beziehung symmetrisch gestalten wollen, kann ein Konflikt hilfreich sein. Im Streit darüber, wer in einer Beziehung das Sagen hat, begegnen sich die Parteien von gleich zu gleich: „Denn solange der Konflikt in Gang ist, besteht de facto zwischen den Konfliktparteien eine Symmetrie“ (Fritz Simon). Und so verspricht ein Konflikt Macht dort, wo der eigene Einfluss ansonsten begrenzt ist.

All‘ dies macht Beziehungen besonders konfliktanfällig und lässt Beziehungskonflikte (auch wenn sie im Gewand von Sachkonflikten auftreten) besonders leicht eskalieren.
Was tun?

  • Eine „Einladung zum Tanz“ nicht spontan annehmen: „Tun Sie erst mal gar nichts, oder zählen Sie bis 100“ rät Fritz Simon in seiner „Systemtheorie des Konflikts“. Das gibt Ihnen die Gelegenheit, darüber nachzudenken, ob und wie Sie „einsteigen“ wollen.
  • „Differenzieren und Sortieren“ empfiehlt derselbe Autor, um das in unserem Erleben oft unentwirrbare Knäuel Konflikt „aufzudröseln“ und damit Distanz zum Geschehen zu entwickeln, um so (wieder) Handlungsspielraum zu gewinnen: Trennung der immer vermischten Sach- und Beziehungsebenen. Trennung von (vordergründiger) Position und (dahinterstehendem) Interesse. Trennung von Zielen und Wegen (vielleicht gibt es ja ein gemeinsames Ziel oder es gibt Einigkeit darüber, sich über das Ziel nicht einigen zu können – um dann über ein Stück gemeinsamen Weges zu sprechen). Trennung von (belasteter) Vergangenheit (über die zu streiten oft nicht zieldienlich ist) und (guter) Zukunft.
  • Den Konfliktgegner als Mit-Akteur und Mit-Mensch zu begreifen: er hat – so wie Sie auch – eine eigene Sicht auf die Dinge. Vielleicht sieht er sich – genauso wie Sie – als Opfer und keineswegs als Täter. Was, denken Sie, braucht er, um ohne Gesichtsverlust den Konflikt zu beenden? Können Sie ihm das zugestehen? Bedenken Sie dabei die Risiken weiterer Eskalation und die Unwahrscheinlichkeit Ihres eigenen „totalen Sieges“. Und vergessen Sie nicht, dass erst eine von beiden Seiten als ausgeglichen empfundene Bilanz von Geben und Nehmen Lösungen tragfähig macht.

Ich freue mich auf Ihre Rückmeldungen zu meiner Werkstatt am 9.11., dem Angebot Gruppensupervision oder zum Thema „Konflikt“. Eine schöne Herbstzeit wünscht Ihnen

Dr. Renate Kremer

Coach (DGfC), Supervisorin (DGSv*)

Publiziert am von Dr. Renate Kremer | Kommentare deaktiviert für blick-richtung news 2/2013

Es ist soweit – „richtung: ziel“, meine Beratungsfirma, geht an den Start

Coaching und Supervision für Einzelpersonen, Gruppen und Teams stehen im Mittelpunkt. Auch Moderation und Training (Kommunikation, Rhetorik, Konfliktmanagement) gehören zu meinem Angebot.

Der Startschuss fällt am 1. Mai.

Dann ist die Homepage freigeschaltet. Mit Unterstützung von Carsten Moog (Design) und Monika Brinkmöller (Struktur, Text) sind Seiten entstanden, die sich sehen lassen können – und praktische Informationen rund um Beratung und Training bieten.

Auch „richtung: ziel“ hat Richtung und Ziel.

Coaching und Supervision laden zu einer Reflexion und Verbesserung ehrenamtlichen und beruflichen Handelns ein. Einen besonderen Schwerpunkt setze ich in Bildung, Kirche und Politik. Dort bringe ich wegen meiner beruflichen und ehrenamtlichen Tätigkeiten viel persönliche Erfahrung mit.

Damit die Firma Fahrt aufnimmt …

… bedarf es nicht nur meines Könnens, sondern auch Ihrer Unterstützung. Nehmen Sie Kontakt mit mir auf, wenn Sie an Beratung und Training interessiert sind. Empfehlen Sie mich, wenn es in Ihrem Umfeld Bedarf und Interesse gibt.

Und weil ich Sie gern mitnehmen will –

– möchte ich Sie in Zukunft nicht nur Entwicklung und Angebote von „richtung: ziel“ informieren, sondern Ihnen unter einer extra Rubrik immer wieder Ansätze und Methoden aus Beratung und Training vorstellen, die Ihnen nützlich sein können.

Nehmen Sie mit mir Kontakt auf!

 

 

Publiziert am von Dr. Renate Kremer | Kommentare deaktiviert für jetzt geht’s los news 1/2013